Neue, höhere Ansprüche an die Wohnqualität führen dazu, dass in zahlreichen Neubauten und in vielen Althäusern das "Möbelstück" Kachelofen wieder eingebaut wird. Die Kombination von optimaler Energienutzung und anspruchsvoller Wohnqualität sind Garanten dafür, dass der Kachelofen auch in den nächsten Jahrzehnten gebaut wird.

Über uns

 

Anfang der 70er Jahre wurde eine 600 m² grosse Lagerhalle errichtet. Eine weitere Ausbaustufe war 1973 die Gründung einer Filiale in St. Valentin. Der heutige Unternehmensinhaber war dort als Geschäftsführer tätig. 1975 legte Max Seyrlehner die Meisterprüfung ab. Bald darauf übernahm er von seinem Vater das Unternehmen. 17 Arbeiter und erstmals eine weibliche Angestellte wurden zu diesem Zeitpunkt beschäftigt. Der Bruder Karl gründete in diesem Jahr in Enns ein eigenes Unternehmen mit dem gleichen Programm.
Die Zeit der Energiekrise führte in dieser Zeit zur Wiedergeburt des fast vergessenen Kachelofens. Vier Facharbeiter wurden auf das traditionelle Ofensetzerhandwerk neu eingeschult bzw. erlernten alte Fähigkeiten wieder, um den geänderten Meisteranforderungen gerecht zu werden.
Der Umfang der Fliesenlegerarbeiten blieb annähernd gleich und die Hafnerarbeiten expandierten enorm. Nach dem Abflachen der Energiekrise wuchs der Kachelofenmarkt weiter.

Aufbau

Im Laufe der 60er Jahre wurde diese Landwirtschaft aufgegeben. Am Anfang dieses Jahrzehnts wurden sechs Arbeiter beschäftigt. Die Administration, die Buchhaltung und die Auftragsbeschaffung wurde zu dieser Zeit vom Betriebsinhaber und seiner Familie in den Abendstunden und am Wochenende abgewickelt.
Die Söhne Max und Karl begannen 1963 bzw. 1964 im elterlichen Betrieb eine Lehre als Hafner. Der allgemeine wirtschaftliche Aufschwung wurde zur Expansion genutzt. So wurden in der zweiten Hälfte der 60er Jahre bereits über 15 Mitarbeiter beschäftigt.

Anfang

Im Mai 1959 wurde der Grundstein für einen Wohnkeramikbetrieb gelegt. Der Gründer des Unternehmens, Karl Seyrlehner, legte die Meisterprüfung als Hafner ab und errichtete seinen Gewerbebetrieb in Behamberg. Er startete seinen Betrieb mit einem Gesellen und einem Lehrling.
Das Hauptaufgabengebiet waren Fliesenlegerarbeiten, nur vereinzelt wurden auf Bauernhöfen Kachelöfen aufgestellt. Karl Seyrlehner erlernte den Beruf eines Maurers. Anschliessend absolvierte er eine Lehre als Hafner bei der Firma Sommerhuber in Steyr. Zwischen Lehre und Betriebsgründung war er bei seinem älteren Bruder Franz in Stadt Haag beschäftigt. Das Betriebsfahrzeug war damals ein Puch 175. Eine Kleinlandwirtschaft wurde von seiner Gattin betrieben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Wohnkeramik Seyrlehner